| Straßenbahnen der Bauart Tatra |
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T5A5
Ende 1972 wurde in der Waggonfabrik in Praha Smichov, die zu dieser
Zeit schon vollständig auf die Produktion von Straßenbahnwagen
umgestellt war, der erste Prototyp mit der Nummer 8000 hergestellt.
Der Wagen erhielt noch die klassische elektrische Ausrüstung
mit Accellerator, er wurde jedoch mit modernisierten Motoren
ausgerüstet. Von 1974 bis 1976 absolvierte er Probefahrten in
Most. Nach seiner Rückkehr nach Praha erhielt der Wagen die
Thyristorsteuerung TV 1. Diese Steuerung wurde mehrmals verbessert. |
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Nach Abschluß der Erprobungen entfernte man die elektrische
Ausrüstung, und der Wagen wurde zur Erprobung der elektrischen
Ausrüstung der Beiwagen B6A2 für die DDR herangezogen.
1985 wurde der Wagen 8000 verschrottet.
Der zweite Prototyp entstand 1981, als man erkannte, daß auf Grund
des technischen Fortschrittes der erste Wagen nicht mehr als Vorbild
für eine Serienfertigung dienen konnte. Das Fahrzeug erhielt
die Nummer 0013 und wurde ausschließlich in Praha erprobt. Es wurde
mit der Thyristorsteuerung TV 3 ausgestattet und 1984 für den
Beiwagenbetrieb umgebaut. 1985 rüstete man das Fahrzeug mit
neuen, für Vorstadtschnellbahnen entwickelten Drehgestellen
aus. Ab 1986 wurde die Thyristorsteuerung TV 4 eingebaut und
erprobt.
Beide Wagen sollten als Vorbild für die Erzeugung neuer
Straßenbahnen in der CSSR dienen. Dazu kam es aber nie. |
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Technische Daten T5A5
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| Länge über Kupplungen: |
15142 mm |
| Wagenkastenlänge: |
14300 mm |
| Wagenkastenbreite: |
2500 mm |
| Wagenkastenhöhe: |
3145 mm |
| Abstand der Fahrgestellzapfen: |
6700 mm |
| Achsabstand der Fahrgestelle: |
1900 mm |
| Sitzplätze: |
20 |
| Stehplätze: |
115 |
| Motorentyp: |
TE 022 H |
| Gesamtleistung der Motoren: |
4 * 40 kW |
| Höchstgeschwindigkeit: |
65 Km/h |
| Betriebsart: |
Einrichtungstriebfahrzeug |
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Fahrzeugstatistik T5A5
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| Stadt |
Jahre |
Anzahl |
Nummer |
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| Most |
1974 - 1976 |
1 |
8000' |
| Praha |
1981 |
1 |
0013' |
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| Summe |
1974 - 1981 |
2 |
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Quelle: Bahn im Bild 109 erschienen 1992, Verlag Pospischil
Mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung durch Ing. Peter
Pospischil, Wien |
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Mit freundlicher Unterstützung des Ing.-Büro Leiser-Neef |
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